Mit Depressionen kann und sollte man umgehen. Und je mehr wir darüber wissen, desto einfacher ist es. Denken Sie an die folgenden Fakten, um sich selbst oder Ihren Angehörigen zu helfen.
1. Depressionen können vererbt werden
Heute befassen sich Wissenschaftler mit der Möglichkeit einer biologischen Veranlagung zu Depressionen. Einer neuen Studie zufolge könnten bestimmte Teile unserer DNA mit dieser Störung in Verbindung stehen. Auf der Grundlage von Daten des Forschungsunternehmens 23andMe haben Experten etwa 15 Gene gezählt, die möglicherweise zur Entstehung von Depressionen beitragen. Die gleichen Gene sind auch an der Bildung von Nervenzellen im Gehirn beteiligt.
2. Es handelt sich um eine körperliche Krankheit
Abgesehen von den emotionalen Erscheinungen verursacht die Depression auch deutliche körperliche Symptome. Unter dem Einfluss dieser psychischen Störung verlieren die Betroffenen häufig ihren Appetit, leiden unter Kopfschmerzen und Schlaflosigkeit.
3. Wissenschaftler finden immer neue vielversprechende Behandlungsmethoden
Psychologische Hilfe ist wirksam. Eine kürzlich durchgeführte Studie ergab, dass die Verhaltensaktivierung eine wirksame und kostengünstige Behandlung für Depressionen sein kann. Dabei handelt es sich um eine neue Methode der Gesprächstherapie, bei der den Patienten beigebracht wird, mit den Faktoren, die eine Depression verursachen, umzugehen und sich nicht mit ihnen zu beschäftigen. Und es gibt Hinweise darauf, dass sogar eine Online-Gesprächstherapie von Nutzen sein kann.
Um die Wirksamkeit der Therapie zu erhöhen, kann sie durch Medikamente ergänzt werden. Psychiater können helfen, Behandlungsprogramme zu erstellen, die für den jeweiligen Fall am besten geeignet sind.
4. Depressionen sind ein weit verbreitetes Problem
Nach den Statistiken der Weltgesundheitsorganisation sind weltweit etwa 350 Millionen Menschen von dieser Krankheit betroffen. Depressionen sind eine der Hauptursachen für Behinderungen.