Es ist besser, ein glückliches Paar zu sein, als den Anschein zu erwecken.
1. Geben Sie Ihrem Partner Freiheit
Natürlich sieht die Gewohnheit in dieser Formulierung recht neutral aus. Aber auch eine solche Beschreibung kann den Geist eines Menschen erregen. In der Praxis jedoch nehmen Beobachter das Vertrauen in den Partner oft als Gleichgültigkeit und Desinteresse wahr.
Ein Beispiel: Ein Mädchen ging mit ihren Freundinnen in eine Bar. Sowohl ihr als auch ihrem Partner gegenüber könnten andere Fragen stellen: Wie konnte er sie gehen lassen? Hat er keine Angst, dass sie ihn betrügen könnte? Schon die Formulierung „sie gehen lassen“ wirkt hier ziemlich albern: Ein Erwachsener hat es nicht nötig, jemanden wegzuschicken, um irgendwo hinzugehen. Sie warnen, ja. Es ist auch nicht notwendig, immer zu wissen, was der Partner trägt, wo er sich gerade aufhält, was er gegessen hat und so weiter.
Bei totaler Eifersucht und ständiger Kontrolle gibt es keine Liebe und Fürsorge, hier gibt es nichts zu bewundern. In ihnen stecken Angst, geringes Selbstwertgefühl und der Wunsch, das Leben eines anderen zu kontrollieren. Und darunter leiden am Ende beide.
2. Getrennte Zeit verbringen
Es ist naiv zu erwarten, dass Partner, die sich vor einiger Zeit noch fremd waren, plötzlich zu einem Organismus mit gemeinsamen Interessen und Wünschen werden. Der eine mag Cosplay-Festivals, der andere geht gerne angeln. Der eine möchte am Wochenende ins Kino gehen, der andere in eine Welpenausstellung. Wir können sagen, dass es sich in solchen Fällen immer lohnt, sich zu einigen: Heute folgt das Paar den Wünschen des einen, morgen denen des anderen. Aber man kann sich auch regelmäßig trennen und getrennt etwas unternehmen. Dann sind alle zufrieden, und am Abend gibt es etwas zu erzählen.
Hier hört man natürlich im Hintergrund die Stimmen derer, die Heftklammern schätzen. Wie denn, fragen sie, ein Paar soll doch Zeit miteinander verbringen! Das ist richtig, aber viel wichtiger ist nicht, wie viel Zeit man miteinander verbringt, sondern wie effektiv. Partner können zum Beispiel das ganze Wochenende auf benachbarten Stühlen sitzen und auf ihre Telefone starren, weil sie sich nicht einigen konnten. Zählt das als gemeinsam verbrachte Zeit? Das ist zweifelhaft.
Ein weiterer Faktor, der hier meist ins Spiel kommt, ist die gleiche Eifersucht. Aber hier können wir nur auf den vorherigen Punkt zurückkommen. Ständiges Misstrauen macht den Partner nicht treuer – es zermürbt nur beide.